Standboxsäcke – Eine praktische Alternative

Heute möchten wir Ihnen eine Alternative zu normalen Boxsäcken vorstellen – Standboxsäcke.

Viele kennen das Problem: Man möchte zuhause trainieren aber die Decken lassen das Aufhängen eines Boxsacks nicht zu, oder es gibt einfach keinen geeigneten Platz dafür.
Natürlich gibt es auch hier sehr viele verschiedene und für der Kampfsport-Begeisterte hat wieder die Qual der Wahl. Um Abhilfe zu schaffen haben wir zwei gute Exemplare ausgesucht und präsentieren diese.

1. KWON Waterbag

KWON Standboxsack Waterbag

Der Waterbag von KWON ist selbstverständlich höhenverstellbar (in 3 Stufen). Bei der niedrigsten Einstellung hat er eine Höhe von 162 cm, bei der höchsten 195 cm.
Das zylindrische Schlagpolster (Durchmesser: 37 cm, Höhe: 70 cm) verfügt über eine sehr robuste PVC-Kunststoffbeschichtung und ist sehr widerstandsfähig und langlebig.

Der Standfuß macht diesen Boxsack sehr stabil. Er wiegt im leeren Zustand 6 kg, mit Wasserbefüllung kommt man auf ca. 150 kg und mit Sandbefüllung auf ganze 180 kg.
D.h. auch bei starken Kicks bleibt dieser Boxsack sicher stehen und fällt nicht um.

2. Budoten

Budoten Standboxsack

Dieses Modell von Budoten ähnelt dem KWON Waterbag sehr und verfügt auch über etwa die gleiche Größe.
Es ist auch in 3 Stufen verstellbar – 170 cm, 180 cm, 190 cm – jedoch in einem beschränkteren Bereich.
Für Lowkicks dadurch natürlich ungeeignet.

Der Schaumstoffzylinder verfügt über einen Vinylüberzug und ist sehr strapazierfähig und in etwa genau so groß wie der von KWON.
Jedoch fällt hier das Volumen vom Standfuß etwas kleiner aus (ca. 100 – 120 kg), was dem Standvermögen des Sandsacks natürlich schadet.

Dafür spart man sich bei diesem Sandsack etwas Geld, denn er ist günstiger als der KWON-Waterbag.

Allgemein wird für alle Standboxsäcke empfohlen, diese mit Sand / Kies o.Ä. zu befüllen weil dadurch Schäden, die durch Wasseraustritt auftreten könnten verhindert werden.

Natürlich sind diese Sandsäcke für jede Kampfsportart geeignet – egal ob Kickboxen, Taekwondo oder Karate.
Das Training am Boxsack vermittelt dem Sportler mehr Distanzgefühl und dieser kann die Einteilung der Kraft bei Kicks und Schlägen besser einschätzen weil beim Schlag ein Widerstand vorhanden ist.

Beide Standboxsäcke sind gut verarbeitet und empfehlenswert, jedoch sollten die kräftigeren Kampfsportler das Exemplar von KWON bevorzugen, da es einfach schwerer und stabiler ist.

Falls Sie sich für einen aufhängbaren Sandsack interessieren, finden Sie hier einen:
HOOK Sandsack von Top Ten

3 Kommentare zu “Standboxsäcke – Eine praktische Alternative”

  1. [...] bestätigen Ausnahmen die Regel. Auf http://www.kampfsport-zubehoer.de findet man neuerdings die neuesten Testberichte, Artikel und Neuigkeiten zum Thema Kampfsport und [...]

  2. Holger 30 März 2010 at 21:44 Permalink

    Ich hab mir ewig den Kopf darüber zerbrochen wie ich einen Boxsack an einer abgehängten Decke befestige. An einen Standbocksack als Alternative hab ich garnicht gedacht.

    Hat so ein Standboxsack irgendwelche Nachteile gegenüber einem normalen hängendem Boxsack? Ich will damit nicht für den nächsten Box Titel trainieren sondern mich nur ab und zu mal dran abreagieren :) Das Modell von KWON mach einen guten Eindruck. Denke der ist bei meinen 90 Kilo Kampfgewicht wohl auch angebracht oder reicht dafür der Budoten?

  3. admin 31 März 2010 at 08:36 Permalink

    Hallo Holger!
    Ich denke schon, dass das KWON Exemplar für deine Zwecke ausreichend sein sollte.
    Ich persönlich habe eine Zeit lang an einem kleinerem Standboxsack etwas trainiert – der Standfuß war bestimmt ca. 1/3 kleiner und es war trotzdem noch ok (ich wiege ca. 80..).
    Und falls er dir nicht gefällt, gibt es ja noch das Rückgaberecht :)
    Grüße


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